Der Angriffstest auf ein gehaertetes Repository scheiterte in der CI: "rm -rf
auf ein geschuetztes Repository gelang vollstaendig". Der Befund ist richtig —
und der Fehler lag im Test, nicht im Produktivcode.
immutableFlagSupported() sagt nur, ob das Betriebssystem das
Unveraenderlich-Kennzeichen *kennt*; unter Linux gibt es immer "ja" zurueck. Ob
es auch *durchgesetzt* wird, haengt am Dateisystem und an CAP_LINUX_IMMUTABLE.
In einem Container auf overlayfs ist beides nicht gegeben: Das Setzen scheitert
still, und der Angriff gelingt.
Die Anlage selbst macht es richtig — sie ist beim Setzen nachsichtig (ein Backup
ohne technischen Loeschschutz ist besser als gar keines) und sagt die Wahrheit
ueber die gemessene Stufe. Der Test tut das jetzt auch: Er misst zuerst und
prueft nur dort, wo es etwas zu pruefen gibt. Nachgewiesen in beide Richtungen —
auf macOS laeuft der Angriff wirklich, im Container wird mit Begruendung
uebersprungen.
Zwei Luecken in der CI dabei gefunden:
- SYNCOVA_TEST_DATABASE_URL fehlte. Neun Testdateien uebersprangen ihre
Datenbanktests still, darunter der Upgrade- und der Rollback-Test. Ein
uebersprungener Test sieht in der Zusammenfassung aus wie ein bestandener.
- make cross-build lief nicht mit. Genau daran ist in Phase 5 monatelang
unbemerkt geblieben, dass der Agent sich fuer Windows gar nicht uebersetzen
liess.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Enterprise-Backup-, Recovery-, Verification-, Security- und
Monitoring-Plattform fuer Proxmox VE, Windows, Linux und Dateisysteme.
Der Leitsatz, der fast jede Entscheidung erklaert: Ein Backup gilt erst als
vertrauenswuerdig, wenn Integritaet geprueft und Wiederherstellbarkeit
nachgewiesen wurde. Deshalb steigt ein Wiederherstellungspunkt erst nach einem
tatsaechlich durchgefuehrten Restore-Test auf "recoverable", und Unbekanntes
geht in keine Bewertung als "gut" ein.
Umfang (Phasen 0-23):
- Repository Engine: inhaltsadressierte Bloecke, atomares Commit-Protokoll,
Katalogaufbau allein aus den Manifesten — ohne Datenbank
- Backup Engine: inhaltsabhaengiges Chunking, Deduplizierung trotz
Verschluesselung, zstd, AES-256-GCM, Streaming mit Gegendruck
- Agenten fuer Windows und Linux mit Auftragsabholung (Pull-Modell)
- Proxmox-Provider mit beiden Zugriffswegen auf die Sicherungsarchive
- Scheduler, Recovery Engine mit Pruefpunkt, Verification, Unveraenderlichkeit
- Weboberflaeche, Kennzahlen, Meldungen, Berichte, Security Center,
Ransomware-Heuristik (meldet, handelt nie)
- Disaster Recovery, Haertung, Leistungsmessung, Chaos Testing
- Eingefrorene Vertraege fuer API, Migrationen, Backup-Format und Repository
- Auslieferungspaket fuer linux/amd64, linux/arm64 und windows/amd64
Nicht enthalten und als solches gekennzeichnet: Kapazitaetsprognose, Backup
Copy, Changed Block Tracking bei Proxmox, erweiterte Attribute und ACLs.
Gebaut, aber nie auf echter Hardware gefahren: der Windows-Dienst, die
systemd-Einheit und der verpflichtende Proxmox-Meilenstein — ob eine
wiederhergestellte VM startet, ist ungeprueft. Einzelheiten in CHANGELOG.md
und docs/release-candidate.md.
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