v1.0.0-rc3
4 Commits
| Author | SHA1 | Message | Date | |
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| a37631c501 |
Fehler #1: Repository unter /tmp macht den Dienst startunfaehig
Gemeldet wurde ein Abbruch der Einrichtung mit "Der Dienst meldet sich nicht als
betriebsbereit". Der Diagnosebericht enthielt die Ursache woertlich:
syncova-api.service: Failed to set up mount namespacing:
/tmp/syncova-repository: No such file or directory
status=226/NAMESPACE
Die Diensteinheit setzt PrivateTmp=yes. Der Dienst bekommt damit ein eigenes
/tmp, und der in ReadWritePaths genannte Ablageort existiert in seiner Sicht
nicht — systemd bricht ab, bevor das Programm ueberhaupt laeuft.
Der technische Fehler ist der kleinere. Der groessere ist, dass setup.sh einen
Ablageort unter /tmp ueberhaupt angenommen hat: systemd-tmpfiles raeumt dort
regelmaessig auf, und auf einem tmpfs ist nach einem Neustart nichts mehr da.
Ein Backupsystem, das jede Nacht Erfolg meldet und keine Daten hat, ist
schlimmer als gar keines.
Deshalb:
- Fluechtige Ablageorte werden abgelehnt: /tmp, /var/tmp, /dev/shm, /run und
jedes tmpfs oder ramfs. Geprueft wird VOR der Datenbankeinrichtung — ein
unbeaufsichtigter Lauf scheitert damit in Sekunden statt nach Minuten und
einem Rueckbau.
- SYNCOVA_SETUP_ALLOW_VOLATILE_REPOSITORY=ja laesst es ausdruecklich zu; dann
wird PrivateTmp abgeschaltet, sonst startet der Dienst nie. Real geprueft:
Einheit traegt PrivateTmp=no, Dienst laeuft.
- Kommt der Dienst nicht hoch, liefert setup.sh die letzten Journalzeilen gleich
mit und erklaert 226/NAMESPACE. Der Verweis auf journalctl allein war
wertlos: Beim Rueckbau ist der Dienst weg, und der Meldende brauchte einen
zweiten Anlauf, um ueberhaupt zu erfahren, was los war.
Regressionstest vorhanden und als fangend geprueft.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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| 0b5ce96c51 |
CHANGELOG: Abschnitt fuer rc2
Was seit rc1 dazukam und was daran eine Korrektur ist, nicht nur eine Ergaenzung — PostgreSQL 15 statt 17 und die nicht existierende Umgebungsvariable. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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| 0c5a106a83 |
setup.sh, update.sh und uninstall.sh
Drei Betriebsskripte fuer Linux, im Auslieferungspaket neben den Programmen. setup.sh richtet eine Anlage vollstaendig ein: PostgreSQL auf Wunsch mit (apt/dnf/yum/zypper/pacman), Dienstkonto, Verschluesselungsschluessel, Schema, erster Administrator, gehaertetes Repository, gehaertete systemd-Einheit. Jeder Schritt vermerkt, was er angelegt hat; bricht der Lauf ab, wird genau das zurueckgebaut und nichts sonst. Eine bestehende Installation wird nicht ueberschrieben — dafuer gibt es update.sh, und der Unterschied ist, dass ein Update vorher sichert. update.sh haelt die Reihenfolge ein, um die es geht: sichern, anhalten, tauschen, migrieren, starten, pruefen. Kommt der Dienst danach nicht hoch, holt es die vorige Fassung zurueck. Ohne pg_dump wird gar nicht erst begonnen — ohne Sicherung gibt es nach einer misslungenen Migration keinen Weg zurueck. Repository und Verschluesselungsschluessel bleiben unberuehrt. uninstall.sh entfernt standardmaessig NUR Dienst und Programme. Datenbank, Repository und Konfiguration bleiben liegen; jede dieser Loeschungen verlangt ein woertlich getipptes Bestaetigungswort an einem Terminal. Ein Deinstallationsskript, das nebenbei die Backups mitnimmt, vernichtet genau das, wofuer jemand jahrelang Speicher bezahlt hat. Gegen Debian 12 im Container gefahren — Installation, Anmeldung, Repository eingetragen, Loeschschutz gemessen (advisory auf overlayfs, richtig), echter Sicherungslauf, Update mit unveraendertem Bestand, beide Abbauarten. Drei Fehler dabei gefunden und behoben, alle derselben Art: - "tr </dev/urandom | head -c 32" und "psql | grep -q": Der frueh geschlossene Pipe schickt dem Schreiber SIGPIPE, und mit "set -o pipefail" bricht das Skript mitten in der Einrichtung ab, ohne erkennbaren Grund. - update.sh las die laufende Fassung mit "grep -o" aus der Antwort von /health/ready. Die enthaelt gar kein Versionsfeld; grep endet mit 1, und das Skript nahm ein GELUNGENES Update wieder zurueck — wegen einer Zeile, die nur der Ausgabe dient. Dazu: SYNCOVA_ADMIN_PASSWORD stand in der Doku und existiert nicht — das Passwort kommt ueber die Standardeingabe. Und "syncova-repo break-lock" fehlte zwar nicht mehr, aber der Test auf die Uebereinstimmung der drei Skripte ist neu: Drei Skripte, die sich ueber den Installationsort uneinig sind, ergeben eine Anlage, die sich nicht mehr entfernen laesst. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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| 610719c316 |
Syncova Backups V1
Enterprise-Backup-, Recovery-, Verification-, Security- und Monitoring-Plattform fuer Proxmox VE, Windows, Linux und Dateisysteme. Der Leitsatz, der fast jede Entscheidung erklaert: Ein Backup gilt erst als vertrauenswuerdig, wenn Integritaet geprueft und Wiederherstellbarkeit nachgewiesen wurde. Deshalb steigt ein Wiederherstellungspunkt erst nach einem tatsaechlich durchgefuehrten Restore-Test auf "recoverable", und Unbekanntes geht in keine Bewertung als "gut" ein. Umfang (Phasen 0-23): - Repository Engine: inhaltsadressierte Bloecke, atomares Commit-Protokoll, Katalogaufbau allein aus den Manifesten — ohne Datenbank - Backup Engine: inhaltsabhaengiges Chunking, Deduplizierung trotz Verschluesselung, zstd, AES-256-GCM, Streaming mit Gegendruck - Agenten fuer Windows und Linux mit Auftragsabholung (Pull-Modell) - Proxmox-Provider mit beiden Zugriffswegen auf die Sicherungsarchive - Scheduler, Recovery Engine mit Pruefpunkt, Verification, Unveraenderlichkeit - Weboberflaeche, Kennzahlen, Meldungen, Berichte, Security Center, Ransomware-Heuristik (meldet, handelt nie) - Disaster Recovery, Haertung, Leistungsmessung, Chaos Testing - Eingefrorene Vertraege fuer API, Migrationen, Backup-Format und Repository - Auslieferungspaket fuer linux/amd64, linux/arm64 und windows/amd64 Nicht enthalten und als solches gekennzeichnet: Kapazitaetsprognose, Backup Copy, Changed Block Tracking bei Proxmox, erweiterte Attribute und ACLs. Gebaut, aber nie auf echter Hardware gefahren: der Windows-Dienst, die systemd-Einheit und der verpflichtende Proxmox-Meilenstein — ob eine wiederhergestellte VM startet, ist ungeprueft. Einzelheiten in CHANGELOG.md und docs/release-candidate.md. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |