syncova-backup/packages/benchmark/recorder.go
Jerrit Fritzsche 610719c316
Some checks failed
CI / Backend (Go) (push) Failing after 3m7s
CI / Frontend (React/TypeScript) (push) Successful in 37s
CI / Sicherheitsprüfungen (push) Successful in 44s
Syncova Backups V1
Enterprise-Backup-, Recovery-, Verification-, Security- und
Monitoring-Plattform fuer Proxmox VE, Windows, Linux und Dateisysteme.

Der Leitsatz, der fast jede Entscheidung erklaert: Ein Backup gilt erst als
vertrauenswuerdig, wenn Integritaet geprueft und Wiederherstellbarkeit
nachgewiesen wurde. Deshalb steigt ein Wiederherstellungspunkt erst nach einem
tatsaechlich durchgefuehrten Restore-Test auf "recoverable", und Unbekanntes
geht in keine Bewertung als "gut" ein.

Umfang (Phasen 0-23):

- Repository Engine: inhaltsadressierte Bloecke, atomares Commit-Protokoll,
  Katalogaufbau allein aus den Manifesten — ohne Datenbank
- Backup Engine: inhaltsabhaengiges Chunking, Deduplizierung trotz
  Verschluesselung, zstd, AES-256-GCM, Streaming mit Gegendruck
- Agenten fuer Windows und Linux mit Auftragsabholung (Pull-Modell)
- Proxmox-Provider mit beiden Zugriffswegen auf die Sicherungsarchive
- Scheduler, Recovery Engine mit Pruefpunkt, Verification, Unveraenderlichkeit
- Weboberflaeche, Kennzahlen, Meldungen, Berichte, Security Center,
  Ransomware-Heuristik (meldet, handelt nie)
- Disaster Recovery, Haertung, Leistungsmessung, Chaos Testing
- Eingefrorene Vertraege fuer API, Migrationen, Backup-Format und Repository
- Auslieferungspaket fuer linux/amd64, linux/arm64 und windows/amd64

Nicht enthalten und als solches gekennzeichnet: Kapazitaetsprognose, Backup
Copy, Changed Block Tracking bei Proxmox, erweiterte Attribute und ACLs.

Gebaut, aber nie auf echter Hardware gefahren: der Windows-Dienst, die
systemd-Einheit und der verpflichtende Proxmox-Meilenstein — ob eine
wiederhergestellte VM startet, ist ungeprueft. Einzelheiten in CHANGELOG.md
und docs/release-candidate.md.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-17 09:10:54 +02:00

112 lines
3.5 KiB
Go

package benchmark
import (
"runtime"
"syscall"
"time"
)
// Recorder erfasst den Ressourcenverbrauch um einen Lauf herum.
//
// Er misst, statt zu schätzen: Rechenzeit kommt aus getrusage des
// Betriebssystems, der Speicherhöchststand aus der Go-Laufzeit. Beide Werte
// werden **vorher und nachher** gelesen und voneinander abgezogen — sonst
// enthielte die Messung alles, was der Prozess vor dem Lauf getan hat.
type Recorder struct {
// startTime ist der Beginn der Messung.
startTime time.Time
// startUsage sind die Verbrauchswerte zu Beginn.
startUsage syscall.Rusage
// startMemoryStats sind die Speicherwerte zu Beginn.
startMemoryStats runtime.MemStats
// peakHeapBytes ist der höchste beobachtete Haufenstand.
peakHeapBytes int64
// stopSampling beendet die Abtastung.
stopSampling chan struct{}
// samplingDone meldet das Ende der Abtastung.
samplingDone chan struct{}
}
// samplingInterval ist der Abstand zweier Speicherabtastungen.
//
// Fünfzig Millisekunden: Fein genug, um eine Spitze beim Lesen einer großen
// Datei zu treffen, grob genug, dass die Messung selbst nicht ins Gewicht
// fällt. Ohne Abtastung bliebe nur der Endstand — und der ist nach einer
// Speicherbereinigung niedrig, gerade weil der Höchststand hoch war.
const samplingInterval = 50 * time.Millisecond
// StartRecording beginnt eine Messung.
func StartRecording() *Recorder {
recorder := &Recorder{
startTime: time.Now(),
stopSampling: make(chan struct{}),
samplingDone: make(chan struct{}),
}
_ = syscall.Getrusage(syscall.RUSAGE_SELF, &recorder.startUsage)
runtime.ReadMemStats(&recorder.startMemoryStats)
go recorder.sampleMemory()
return recorder
}
// sampleMemory tastet den Speicherstand ab, bis die Messung endet.
func (recorder *Recorder) sampleMemory() {
defer close(recorder.samplingDone)
samplingTicker := time.NewTicker(samplingInterval)
defer samplingTicker.Stop()
for {
select {
case <-recorder.stopSampling:
return
case <-samplingTicker.C:
var currentMemoryStats runtime.MemStats
runtime.ReadMemStats(&currentMemoryStats)
if currentHeap := int64(currentMemoryStats.HeapAlloc); currentHeap > recorder.peakHeapBytes {
recorder.peakHeapBytes = currentHeap
}
}
}
}
// Stop beendet die Messung und liefert die Verbrauchswerte.
func (recorder *Recorder) Stop() ResourceUsage {
elapsedTime := time.Since(recorder.startTime)
close(recorder.stopSampling)
<-recorder.samplingDone
var endUsage syscall.Rusage
_ = syscall.Getrusage(syscall.RUSAGE_SELF, &endUsage)
var endMemoryStats runtime.MemStats
runtime.ReadMemStats(&endMemoryStats)
// Der letzte Stand zählt mit: Endet der Lauf zwischen zwei Abtastungen,
// bliebe die Spitze sonst unbemerkt.
peakMemoryBytes := recorder.peakHeapBytes
if endHeap := int64(endMemoryStats.HeapAlloc); endHeap > peakMemoryBytes {
peakMemoryBytes = endHeap
}
return ResourceUsage{
WallClockSeconds: elapsedTime.Seconds(),
UserCPUSeconds: timevalDifference(endUsage.Utime, recorder.startUsage.Utime),
SystemCPUSeconds: timevalDifference(endUsage.Stime, recorder.startUsage.Stime),
PeakMemoryBytes: peakMemoryBytes,
AllocatedBytes: int64(endMemoryStats.TotalAlloc - recorder.startMemoryStats.TotalAlloc),
GarbageCollections: int(endMemoryStats.NumGC - recorder.startMemoryStats.NumGC),
}
}
// timevalDifference liefert den Abstand zweier Zeitwerte in Sekunden.
func timevalDifference(endValue syscall.Timeval, startValue syscall.Timeval) float64 {
return float64(endValue.Sec-startValue.Sec) +
float64(endValue.Usec-startValue.Usec)/1_000_000
}