Gemeldet wurde ein Abbruch der Einrichtung mit "Der Dienst meldet sich nicht als
betriebsbereit". Der Diagnosebericht enthielt die Ursache woertlich:
syncova-api.service: Failed to set up mount namespacing:
/tmp/syncova-repository: No such file or directory
status=226/NAMESPACE
Die Diensteinheit setzt PrivateTmp=yes. Der Dienst bekommt damit ein eigenes
/tmp, und der in ReadWritePaths genannte Ablageort existiert in seiner Sicht
nicht — systemd bricht ab, bevor das Programm ueberhaupt laeuft.
Der technische Fehler ist der kleinere. Der groessere ist, dass setup.sh einen
Ablageort unter /tmp ueberhaupt angenommen hat: systemd-tmpfiles raeumt dort
regelmaessig auf, und auf einem tmpfs ist nach einem Neustart nichts mehr da.
Ein Backupsystem, das jede Nacht Erfolg meldet und keine Daten hat, ist
schlimmer als gar keines.
Deshalb:
- Fluechtige Ablageorte werden abgelehnt: /tmp, /var/tmp, /dev/shm, /run und
jedes tmpfs oder ramfs. Geprueft wird VOR der Datenbankeinrichtung — ein
unbeaufsichtigter Lauf scheitert damit in Sekunden statt nach Minuten und
einem Rueckbau.
- SYNCOVA_SETUP_ALLOW_VOLATILE_REPOSITORY=ja laesst es ausdruecklich zu; dann
wird PrivateTmp abgeschaltet, sonst startet der Dienst nie. Real geprueft:
Einheit traegt PrivateTmp=no, Dienst laeuft.
- Kommt der Dienst nicht hoch, liefert setup.sh die letzten Journalzeilen gleich
mit und erklaert 226/NAMESPACE. Der Verweis auf journalctl allein war
wertlos: Beim Rueckbau ist der Dienst weg, und der Meldende brauchte einen
zweiten Anlauf, um ueberhaupt zu erfahren, was los war.
Regressionstest vorhanden und als fangend geprueft.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>