Eine Vorlage allein bringt wenig — sie stellt Fragen, die der Meldende meist nicht beantworten kann. Deshalb zwei Teile: diagnose.sh sammelt in einem Zug, was zur Analyse gebraucht wird: Fassungen aller acht Programme, Betriebssystem, Container ja/nein, Dateisystem des Repositorys, PostgreSQL-Fassung, Schemastand, Dienstzustand, Gesundheitsbericht (der auch bei 503 den vollstaendigen Bericht traegt), Bestand, die letzten nicht erfolgreichen Laeufe mit Fehlercode UND Fehlerklasse, die gemessene Durchsetzungsstufe und die letzten Fehlerzeilen. Es liest nur. Geheimnisse kommen nicht hinein, und der Weg dahin ist umgekehrt: Es gibt eine Liste der Werte, die gezeigt werden duerfen. Eine Sperrliste vergaesse den naechsten neuen Wert. Zusaetzlich werden die tatsaechlichen Geheimnisse gelesen und aus JEDER Ausgabe entfernt — auch aus Protokollzeilen, in die sie auf einem unvorhergesehenen Weg geraten sind. Real geprueft: weder Datenbankpasswort noch Schluessel noch Administratorpasswort stehen im Bericht. Die Vorlage beginnt mit sieben Faellen, die wie ein Fehler aussehen und gewolltes Verhalten sind — "advisory" statt "filesystem", ein Teilfehler, "geloescht aber nichts frei", 503 mit vollstaendigem Bericht. Das ist keine Abwehr, sondern spart beiden Seiten einen halben Tag. Pflichtfelder sind Beobachtung, Erwartung, Schritte, Bereich, Datenrisiko, Haeufigkeit und der Diagnosebericht; Fehlercode und request_id stehen eigens da, weil sie die beiden wertvollsten Angaben sind. Beim Erproben zwei Funde: - Die Installationsanleitung verlangte PostgreSQL 17. setup.sh installiert auf Debian 12 aber 15 — und alles lief, bis hin zu einem echten Sicherungslauf. Die Anforderung lautet jetzt 15 (geprueft gegen 17 in CI und Entwicklung, gegen 15 auf Debian 12), und setup.sh lehnt aeltere Fassungen ab statt sie stillschweigend zu nehmen. - Ein Repository auf der Platte, das nicht in der Control Plane eingetragen ist, faellt niemandem auf: Die Sicherung laeuft nie, weil der Server das Ziel nicht kennt. Der Bericht benennt diesen Fall jetzt ausdruecklich. Gegen das echte v1.0.0-rc1-Paket gefahren: Installation, erzeugte Stoerung (ALL_SOURCES_FAILED / source), Bericht zeigt Code, Klasse, "overlayfs" und "nie gemessen". Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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# Installation
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Diese Anleitung führt von einem leeren Server zu einer Anlage, die sichert und
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wiederherstellt. Sie beschreibt den Serverteil; die Agenten stehen in
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[agent-installation.md](agent-installation.md).
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## Voraussetzungen
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| --- | --- |
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| Betriebssystem | Linux (amd64 oder arm64). Der Server wird für Windows **nicht** ausgeliefert |
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| PostgreSQL | **15 oder neuer**, erreichbar vom Server. Geprüft gegen 17 (Entwicklung und CI) und 15 (Debian 12) |
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| Speicher für das Repository | eigener Datenträger oder eigene Freigabe — nicht dasselbe Gerät wie die zu sichernden Daten |
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| Reverse Proxy | optional, aber empfohlen, sofern der Dienst nicht selbst TLS bedient |
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**Das Repository gehört nicht auf denselben Datenträger wie die Quelle.** Ein
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Datenträgerausfall nähme sonst Original und Sicherung gemeinsam mit. Das ist
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keine Feinheit der Einrichtung, sondern der Zweck der Übung.
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## Der kurze Weg: setup.sh
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Das Paket bringt ein Einrichtungsskript mit. Es geht genau die Schritte dieser
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Anleitung, und was es angelegt hat, baut es bei einem Abbruch wieder zurück.
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```bash
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tar -xzf syncova-<version>-linux-amd64.tar.gz
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cd syncova-<version>-linux-amd64
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sudo ./setup.sh
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```
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Es fragt nach Datenbank, Repository und dem ersten Administrator, installiert
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PostgreSQL auf Wunsch mit, erzeugt den Verschlüsselungsschlüssel und richtet den
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Dienst ein. Für einen unbeaufsichtigten Lauf: `sudo ./setup.sh --unbeaufsichtigt`
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mit den Werten aus der Umgebung (`./setup.sh --hilfe` zeigt sie).
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Später aktualisieren: `sudo ./update.sh` — es sichert vorher Datenbank und
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Konfiguration und nimmt sich selbst zurück, wenn der Dienst danach nicht
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hochkommt. Entfernen: `sudo ./uninstall.sh` — es lässt Datenbank, Repository
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und Konfiguration liegen, sofern man nicht ausdrücklich etwas anderes verlangt.
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**Eine bestehende Installation überschreibt `setup.sh` nicht.** Es bricht ab und
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verweist auf `update.sh`; der Unterschied ist, dass ein Update vorher sichert.
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Der Rest dieses Dokuments beschreibt dieselben Schritte von Hand — für alle, die
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wissen wollen, was das Skript tut, oder die davon abweichen müssen.
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## 1. Paket auspacken
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```bash
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tar -xzf syncova-<version>-linux-amd64.tar.gz
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cd syncova-<version>-linux-amd64
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# Prüfsummen des Inhalts kontrollieren
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shasum -a 256 -c SHA256SUMS
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./bin/syncova-api --version
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```
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Die Versionsabfrage braucht keine Konfiguration. Sie ist der schnellste Weg
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festzustellen, welche Fassung auf einem Server liegt.
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Der Paketinhalt:
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```text
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bin/ Programme
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web/ Weboberfläche (statische Dateien)
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migrations/ SQL-Migrationen zum Nachlesen (sie stecken zusätzlich in den Programmen)
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docs/ diese Dokumentation
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deployment/ Beispiel für die Entwicklungsumgebung und die systemd-Einheit des Agenten
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```
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## 2. Datenbank anlegen
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```sql
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CREATE USER syncova WITH PASSWORD '<starkes-passwort>';
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CREATE DATABASE syncova OWNER syncova;
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```
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Syncova legt das Schema **nicht** beim Start an. Das ist Absicht: Ein Dienst,
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der beim Hochfahren stillschweigend das Schema ändert, macht aus einem
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versehentlichen Neustart eine Migration.
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## 3. Verschlüsselungsschlüssel erzeugen
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```bash
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./bin/syncova-admin generate-key
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```
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Ausgegeben wird ein Wert der Form `v1:<base64>`.
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> **Ohne diesen Schlüssel sind die abgelegten Geheimnisse verloren** — MFA-Geheimnisse,
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> Zugangsdaten der Virtualisierungsverbünde und die Datenschlüssel der
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> Repositories. Er gehört an einen Ort **außerhalb** dieser Anlage: in einen
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> Passwortspeicher oder einen Tresor. In ein Backup, das Syncova selbst
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> erzeugt, gehört er ausdrücklich nicht — dann bräuchte man ihn, um an ihn
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> heranzukommen.
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## 4. Konfiguration
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Syncova liest ausschließlich Umgebungsvariablen; eine Konfigurationsdatei gibt
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es nicht. Alle tragen das Präfix `SYNCOVA_`.
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```bash
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# /etc/syncova/syncova.env — nur für root lesbar (chmod 0600)
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SYNCOVA_ENV=production
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SYNCOVA_DB_HOST=127.0.0.1
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SYNCOVA_DB_PORT=5432
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SYNCOVA_DB_NAME=syncova
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SYNCOVA_DB_USER=syncova
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SYNCOVA_DB_PASSWORD=<passwort>
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SYNCOVA_DB_SSLMODE=require
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SYNCOVA_ENCRYPTION_KEYS=v1:<base64-schluessel>
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SYNCOVA_ENCRYPTION_CURRENT_KEY=v1
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SYNCOVA_HTTP_LISTEN_ADDRESS=127.0.0.1:8080
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SYNCOVA_LOG_LEVEL=info
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SYNCOVA_LOG_FORMAT=json
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```
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Die wichtigsten weiteren Werte:
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| Variable | Vorgabe | Wozu |
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| --- | --- | --- |
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| `SYNCOVA_HTTP_TLS_CERT_FILE` / `_KEY_FILE` | leer | TLS im Dienst selbst. **Nur eines von beiden zu setzen verweigert den Start** — sonst liefe der Dienst im Klartext, obwohl der Betreiber Verschlüsselung eingerichtet zu haben glaubt |
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| `SYNCOVA_HTTP_REQUESTS_PER_MINUTE` | 600 | allgemeine Ratenbegrenzung |
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| `SYNCOVA_AUTH_REQUIRE_MFA_FOR_PRIVILEGED_USERS` | false | zweiter Faktor für Konten mit Benutzer-, Rollen- oder Sicherheitsrechten |
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| `SYNCOVA_RESTORE_ALLOWED_ROOTS` | leer | begrenzt Wiederherstellungsziele auf bestimmte Verzeichnisbäume |
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**Lauscht der Dienst ohne TLS auf allen Schnittstellen, warnt er beim Start in
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Großbuchstaben.** Der Betrieb hinter einem Reverse Proxy ist der Normalfall und
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völlig in Ordnung — solange der Dienst dann nur lokal erreichbar ist.
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## 5. Schema anlegen
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```bash
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set -a; . /etc/syncova/syncova.env; set +a
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./bin/syncova-migrate up
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./bin/syncova-migrate status
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```
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Passt das Schema später nicht zur Programmversion, verweigert `syncova-api` den
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Start mit einer erklärenden Meldung. Das ist kein Schikane, sondern der Schutz
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davor, dass eine neue Fassung auf ein altes Schema schreibt.
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## 6. Ersten Administrator anlegen
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```bash
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./bin/syncova-admin create-admin --username admin
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```
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Das Passwort wird abgefragt und wiederholt — es steht **nicht** in einer
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Umgebungsvariablen und nicht in den Aufrufparametern. Beides landete sonst in
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der Prozessliste und in der Shell-Historie.
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In einem Skript geht es über die Standardeingabe:
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```bash
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printf '%s\n%s\n' "$PASSWORD" "$PASSWORD" | ./bin/syncova-admin create-admin --username admin
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```
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**Es gibt kein Standardkonto im Programm.** Ein ausgeliefertes Kennwort wäre
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bekannt, sobald es einmal jemand nachschlägt.
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Das Kommando legt nur den **ersten** Administrator an; danach entstehen weitere
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Konten über die Oberfläche oder die API.
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## 7. Dienst einrichten
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```ini
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# /etc/systemd/system/syncova-api.service
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[Unit]
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Description=Syncova Control Plane
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After=network-online.target postgresql.service
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Wants=network-online.target
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[Service]
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Type=simple
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User=syncova
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Group=syncova
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EnvironmentFile=/etc/syncova/syncova.env
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ExecStart=/opt/syncova/bin/syncova-api
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Restart=on-failure
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RestartSec=5
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# Härtung: Der Dienst braucht Netz und sein Repository, sonst nichts.
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NoNewPrivileges=yes
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PrivateTmp=yes
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ProtectSystem=strict
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ProtectHome=yes
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ReadWritePaths=/srv/syncova-repository
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ProtectKernelTunables=yes
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ProtectKernelModules=yes
|
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ProtectControlGroups=yes
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|
RestrictSUIDSGID=yes
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RestrictAddressFamilies=AF_INET AF_INET6 AF_UNIX
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MemoryDenyWriteExecute=yes
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[Install]
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WantedBy=multi-user.target
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```
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`AF_UNIX` gehört in die Liste: Mit `systemd-resolved` läuft die Namensauflösung
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über einen Unix-Socket. Ohne diesen Eintrag findet der Dienst seine Datenbank
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nicht und meldet einen Netzfehler, während das Netz einwandfrei arbeitet.
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```bash
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sudo systemctl daemon-reload
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sudo systemctl enable --now syncova-api
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|
curl -s http://127.0.0.1:8080/health/ready
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```
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## 8. Oberfläche ausliefern
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Die Oberfläche ist ein Satz statischer Dateien unter `web/`. Sie braucht einen
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**SPA-Fallback**, sonst ergibt ein Neuladen auf `/recovery-points` einen 404:
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```nginx
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server {
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listen 443 ssl;
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server_name syncova.example;
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root /opt/syncova/web;
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location / {
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try_files $uri /index.html;
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}
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location /api/ {
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proxy_pass http://127.0.0.1:8080;
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|
proxy_set_header Host $host;
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|
}
|
|
}
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```
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## 9. Erstes Repository
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Ein Repository entsteht **auf einem Datenträger**, nicht in einer
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Datenbankzeile:
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```bash
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sudo install -d -o syncova -g syncova -m 0700 /srv/syncova-repository
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sudo -u syncova ./bin/syncova-repo create \
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--path /srv/syncova-repository --name "Hauptziel" --hardened
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```
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`--hardened` setzt den Aufbewahrungsschutz: Manifeste, Blöcke, Schutzvermerke,
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Descriptor und Datenschlüssel bekommen das Unveränderlich-Kennzeichen des
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Dateisystems. **Ein so angelegtes Repository lässt sich nicht mit `rm -rf`
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entfernen** — auch nicht von root, ohne den Schutz vorher aufzuheben.
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Danach wird es in der Control Plane eingetragen:
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```bash
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curl -X POST https://syncova.example/api/v1/repositories \
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|
-H "Authorization: Bearer <token>" -H 'Content-Type: application/json' \
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|
-d '{"name":"Hauptziel","location":"/srv/syncova-repository"}'
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|
```
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Der Endpunkt **legt nichts an, sondern übernimmt**: Er öffnet das vorhandene
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Repository und liest dessen Kennung aus dem Descriptor. Liegt dort keines,
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lehnt er ab, statt einen Eintrag ohne Ablage dahinter zu erzeugen.
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|
Anschließend die Durchsetzungsstufe messen — sie wird gemessen, nicht behauptet:
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```bash
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curl -X POST https://syncova.example/api/v1/repositories/<id>/enforcement/measure \
|
|
-H "Authorization: Bearer <token>"
|
|
```
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## 10. Erster Auftrag
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Über die Oberfläche (Backup-Assistent, zehn Schritte) oder die API:
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```bash
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curl -X POST https://syncova.example/api/v1/jobs \
|
|
-H "Authorization: Bearer <token>" -H 'Content-Type: application/json' \
|
|
-H "Idempotency-Key: $(uuidgen)" -d '{
|
|
"name": "Dateiserver täglich",
|
|
"repository_id": "<repository>",
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"schedule": {"type": "daily", "time": "02:00", "time_zone": "Europe/Berlin"},
|
|
"sources": [{"type": "filesystem", "id": "/srv/daten", "name": "Daten"}]
|
|
}'
|
|
```
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|
**Ohne Zeitzone rechnet der Server in UTC**, nicht in der Ortszeit des Servers.
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|
Sonst liefe dieselbe Konfiguration auf zwei Servern zu verschiedenen Zeiten.
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## 11. Der Schritt, den die meisten auslassen
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```bash
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# Eine Wiederherstellung durchführen, bevor man sie braucht
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curl -X POST https://syncova.example/api/v1/verification \
|
|
-H "Authorization: Bearer <token>" -H 'Content-Type: application/json' \
|
|
-d '{"backup_id":"<id>","verification_type":"restore_test"}'
|
|
```
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|
Erst danach steigt ein Wiederherstellungspunkt auf `recoverable`. Alles davor
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ist ein Indiz, kein Nachweis.
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## Aktualisierung auf eine neue Fassung
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```bash
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# 1. Datenbank sichern — ein Rollback ersetzt keine Sicherung
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pg_dump -Fc syncova > syncova-vor-update.dump
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# 2. Dienst anhalten
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sudo systemctl stop syncova-api
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# 3. Programme austauschen
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sudo tar -xzf syncova-<neu>-linux-amd64.tar.gz -C /opt/syncova --strip-components=1
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# 4. Migrationen anwenden
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sudo -u syncova /opt/syncova/bin/syncova-migrate up
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# 5. Starten und nachsehen
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sudo systemctl start syncova-api
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curl -s http://127.0.0.1:8080/health/ready
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|
```
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Reihenfolge einhalten: Die Migrationen laufen mit dem **neuen** Programm, und
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der Dienst startet erst danach. Läuft er noch, während sich das Schema ändert,
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arbeitet er auf einem Stand, den er nicht kennt.
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Geht etwas schief: `syncova-migrate down` nimmt **genau eine** Migration zurück
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und verlangt in der Produktion `SYNCOVA_MIGRATE_CONFIRM_DOWN=yes`. Daten in
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Tabellen, die es vorher nicht gab, sind danach weg — deshalb Schritt 1.
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## Was nach der Installation zu tun bleibt
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- **Zweiten Faktor einrichten**, mindestens für alle Konten mit Löschrecht.
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- **Benachrichtigungsweg einrichten**, sonst erfährt niemand von einem Ausfall.
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- **`syncova-dr export` regelmäßig laufen lassen** — die Konfigurationssicherung
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im Repository ist das, was nach einem Totalverlust des Servers übrig bleibt.
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- **Den Verschlüsselungsschlüssel außerhalb der Anlage hinterlegen.**
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