syncova-backup/docs/development.md
Jerrit Fritzsche 610719c316
Some checks failed
CI / Backend (Go) (push) Failing after 3m7s
CI / Frontend (React/TypeScript) (push) Successful in 37s
CI / Sicherheitsprüfungen (push) Successful in 44s
Syncova Backups V1
Enterprise-Backup-, Recovery-, Verification-, Security- und
Monitoring-Plattform fuer Proxmox VE, Windows, Linux und Dateisysteme.

Der Leitsatz, der fast jede Entscheidung erklaert: Ein Backup gilt erst als
vertrauenswuerdig, wenn Integritaet geprueft und Wiederherstellbarkeit
nachgewiesen wurde. Deshalb steigt ein Wiederherstellungspunkt erst nach einem
tatsaechlich durchgefuehrten Restore-Test auf "recoverable", und Unbekanntes
geht in keine Bewertung als "gut" ein.

Umfang (Phasen 0-23):

- Repository Engine: inhaltsadressierte Bloecke, atomares Commit-Protokoll,
  Katalogaufbau allein aus den Manifesten — ohne Datenbank
- Backup Engine: inhaltsabhaengiges Chunking, Deduplizierung trotz
  Verschluesselung, zstd, AES-256-GCM, Streaming mit Gegendruck
- Agenten fuer Windows und Linux mit Auftragsabholung (Pull-Modell)
- Proxmox-Provider mit beiden Zugriffswegen auf die Sicherungsarchive
- Scheduler, Recovery Engine mit Pruefpunkt, Verification, Unveraenderlichkeit
- Weboberflaeche, Kennzahlen, Meldungen, Berichte, Security Center,
  Ransomware-Heuristik (meldet, handelt nie)
- Disaster Recovery, Haertung, Leistungsmessung, Chaos Testing
- Eingefrorene Vertraege fuer API, Migrationen, Backup-Format und Repository
- Auslieferungspaket fuer linux/amd64, linux/arm64 und windows/amd64

Nicht enthalten und als solches gekennzeichnet: Kapazitaetsprognose, Backup
Copy, Changed Block Tracking bei Proxmox, erweiterte Attribute und ACLs.

Gebaut, aber nie auf echter Hardware gefahren: der Windows-Dienst, die
systemd-Einheit und der verpflichtende Proxmox-Meilenstein — ob eine
wiederhergestellte VM startet, ist ungeprueft. Einzelheiten in CHANGELOG.md
und docs/release-candidate.md.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-17 09:10:54 +02:00

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3.9 KiB
Markdown

# Entwicklungsumgebung
## Voraussetzungen
| Werkzeug | Version | Zweck |
| --- | --- | --- |
| Go | 1.26+ | Backend, Agents, Migrationen |
| Node.js | 22+ | Weboberfläche |
| Docker | aktuell | lokale PostgreSQL-Instanz |
## Erstes Aufsetzen
```bash
make dev-env # erzeugt .env mit zufälligem Datenbankpasswort
make dev-up # startet PostgreSQL im Container
make migrate-up # legt das Datenbankschema an
```
`make dev-env` erzeugt das Passwort lokal per `openssl rand`. Die entstehende `.env` ist von der Versionsverwaltung ausgeschlossen und erhält die Berechtigung `600`. Eine bestehende `.env` wird nie überschrieben.
## Täglicher Ablauf
```bash
make run-api # API auf 127.0.0.1:8080
make web-dev # Oberfläche auf 127.0.0.1:5173
make check # alle Prüfungen wie in der CI
```
Der Entwicklungsserver der Oberfläche reicht `/api` und `/health` an den Go-Dienst weiter. Dadurch ist der Ursprung identisch und es wird lokal kein CORS benötigt.
## Konfiguration
Alle Einstellungen kommen aus Umgebungsvariablen mit dem Präfix `SYNCOVA_`. Die vollständige Liste steht in `.env.example`.
Zwei Eigenschaften sind bewusst so gestaltet:
- **Secrets haben keinen Standardwert.** Fehlt `SYNCOVA_DB_PASSWORD`, startet kein Dienst. Ein Standardpasswort wäre eine stillschweigend unsichere Konfiguration.
- **Alle Fehler werden gesammelt gemeldet.** Ein Start mit unvollständiger Konfiguration nennt sämtliche fehlenden Variablen auf einmal statt eine nach der anderen.
## Migrationen
```bash
make migrate-status # aktueller Stand
make migrate-up # alle ausstehenden Migrationen anwenden
make migrate-down # genau eine Migration zurücknehmen
```
Regeln:
- Migrationen laufen **nie** automatisch beim Start eines Dienstes. Der API-Dienst prüft beim Start lediglich, ob das Schema zu seiner Programmversion passt, und verweigert andernfalls den Start.
- `down` nimmt immer nur **einen** Schritt zurück. Ein versehentlicher Rücklauf auf Version 0 würde die gesamte Control Plane löschen.
- In der Produktion verlangt `down` zusätzlich `SYNCOVA_MIGRATE_CONFIRM_DOWN=yes`.
- Migrationen sind in das Binary eingebettet. Eine Installation bringt damit immer genau die Migrationen mit, die zu ihrer Version gehören.
Eine neue Migration anlegen:
```bash
# Nummer fortlaufend erhöhen, beide Richtungen anlegen
touch migrations/000002_users.up.sql migrations/000002_users.down.sql
```
## Tests
```bash
make test # Go-Tests mit Race-Detector
make test-coverage # zusätzlich Coverage-Bericht
make web-test # Frontend-Tests
```
Der Race-Detector ist Standard, nicht optional: die Backup Engine wird stark nebenläufig arbeiten, und eine Datenrace-Warnung ist dort ein potenzieller Integritätsfehler.
## Codekonventionen
**Go**
- Kommentare an allen exportierten Deklarationen; sprechende Bezeichner statt Kürzel.
- Fehler werden klassifiziert und mit Kontext weitergereicht, nie verschluckt.
- Interne Fehlerursachen gehören ins Log, niemals in eine API-Antwort.
- Verbindungszeichenketten werden ausschließlich in redigierter Form ausgegeben (`RedactedConnectionString`).
**TypeScript**
- `strict` samt `noUncheckedIndexedAccess` und `exactOptionalPropertyTypes`.
- Jede API-Antwort läuft über `requestApi`; Fehler kommen dort immer als `ApiError` an.
- Es werden nie Platzhalterwerte angezeigt. Solange kein echtes Ergebnis vorliegt, zeigt die Oberfläche „lädt“ oder eine Fehlermeldung.
## Fehlersuche
**Der API-Dienst startet nicht und meldet einen Schemastand**
Das Datenbankschema passt nicht zur Programmversion. `make migrate-status` zeigt den Stand, `make migrate-up` behebt es.
**`make dev-up` meldet einen fehlenden Docker-Daemon**
Docker Desktop starten und erneut versuchen.
**Ein Request lässt sich im Log nicht wiederfinden**
Jede Antwort trägt `X-Request-ID` und `X-Correlation-ID` im Header sowie `meta.request_id` im Body. Die Correlation ID steht in jeder zugehörigen Logzeile.