syncova-backup/CHANGELOG.md
Jerrit Fritzsche 0b5ce96c51
Some checks failed
CI / Backend (Go) (push) Failing after 30s
CI / Frontend (React/TypeScript) (push) Successful in 34s
CI / Sicherheitsprüfungen (push) Successful in 24s
CHANGELOG: Abschnitt fuer rc2
Was seit rc1 dazukam und was daran eine Korrektur ist, nicht nur eine Ergaenzung
— PostgreSQL 15 statt 17 und die nicht existierende Umgebungsvariable.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-17 16:00:10 +02:00

5.6 KiB

Änderungen

V1 — Release Candidate 2, 17. August 2026

Ergänzt gegenüber rc1:

  • diagnose.sh liegt jetzt im Paket und wird von setup.sh und update.sh nach /opt/syncova/diagnose.sh gelegt. Es sammelt in einem Zug, was für eine Fehlersuche gebraucht wird — Fassungen, Dateisystem des Repositorys, Schemastand, letzte nicht erfolgreiche Läufe mit Fehlercode und Fehlerklasse, gemessene Durchsetzungsstufe. Es liest nur und entfernt Geheimnisse aus jeder Ausgabe.
  • Fehlervorlage unter .gitea/ISSUE_TEMPLATE/.

Zwei Korrekturen, beide beim Erproben gefunden:

  • PostgreSQL 15 genügt. Die Anleitung verlangte 17; Debian 12 liefert 15, und darauf lief alles bis zum echten Sicherungslauf. setup.sh prüft die vorgefundene Fassung jetzt und lehnt ältere als 15 ab, statt sie stillschweigend zu nehmen.
  • SYNCOVA_ADMIN_PASSWORD gibt es nicht. Die Anleitung nannte diese Umgebungsvariable; das Passwort kommt über die Standardeingabe. Korrigiert.

rc1 bleibt abrufbar, ist aber überholt.

V1 — 14. August 2026

Die erste Fassung. Sie sichert Dateisysteme unter Linux und Windows sowie Gäste eines Proxmox-VE-Verbunds, prüft die Wiederherstellbarkeit und weist sie nach.

Was sie kann

Sichern und Wiederherstellen. Inhaltsabhängige Blockfindung, Deduplizierung auch über verschlüsselte Bestände hinweg, zstd, AES-256-GCM, Streaming-Pipeline mit Gegendruck. Zusatzsicherungen tragen ein vollständiges Manifest — ein Restore liest genau eine Datei, es gibt keine Kette aufzulösen. Wiederherstellung mit Vorabprüfung, Prüfpunkt und Fortsetzung nach Abbruch.

Ein Repository, das ohne die Anlage auskommt. Inhaltsadressierte Blöcke, atomares Commit-Protokoll, Katalogaufbau allein aus den Manifesten. Fällt der Control-Server samt Datenbank aus, lässt sich beides aus dem Repository zurückholen.

Vertrauen wird nachgewiesen, nicht behauptet. Fünf Prüfarten bis zum tatsächlichen Wiederherstellungstest, eine Einstufung, die nur mit durchgeführtem Test auf recoverable steigt, und eine Bewertung, in die Unbekanntes niemals als gut eingeht.

Löschschutz mit gemessener Durchsetzungsstufe. Was das Betriebssystem nachweislich verhindert, wird gemeldet — nicht, was die Einstellung verspricht. Dazu Legal Hold, Fristverlängerung ohne Verkürzungsmöglichkeit und Aufbewahrungsregeln.

Oberfläche, Kennzahlen, Meldungen, Berichte, Security Center und eine Ransomware-Heuristik, die meldet und niemals selbst handelt.

Was sie ausdrücklich nicht kann

  • Kapazitätsprognose. Die Kennzahl erscheint mit Begründung statt mit einer Null.
  • Kopie an einen zweiten Ort (Backup Copy). Nicht umgesetzt; das Security Center führt den Bereich als ungeprüft und rechnet ihn nicht ein.
  • Changed Block Tracking bei Proxmox. Proxmox gibt geänderte Blöcke nicht über die REST-API heraus. Eine Zusatzsicherung eines Gasts spart deshalb Platz, aber keine Lesezeit.
  • Erweiterte Attribute, POSIX-ACLs und SELinux-Kontexte. Gehen bei einer Sicherung verloren.
  • Harte Verknüpfungen werden aufgelöst: Der Inhalt kommt vollständig zurück, die Verknüpfung nicht.
  • VMware, Hyper-V, Kubernetes, M365, Object Storage, Synthetic Full. Nicht Teil dieser Fassung.

Was gebaut, aber nicht auf echter Hardware gefahren wurde

Diese Punkte sind vollständig umgesetzt und gegen Nachbauten geprüft. Was fehlt, ist die Ausführung auf der jeweiligen Plattform — und bis dahin gelten sie nicht als freigegeben:

  • Der Windows-Dienst. Er übersetzt für Windows und ist vet-sauber, wurde aber nie geladen. Der Kommandozeilenweg und die gesamte Auftragsausführung sind plattformunabhängig nachgewiesen.
  • Die systemd-Einheit. Inhaltlich korrigiert, nie auf einem Linux-System geladen.
  • Proxmox. Entdecken, Sichern, Prüfen und bitgenaues Zurückschreiben laufen durch — gegen einen Nachbau der API. Ob eine wiederhergestellte Maschine startet, ist ungeprüft.
  • Der SSH-Zugriffsweg auf Proxmox-Knoten. Die Fingerabdruckprüfung ist getestet, eine echte Verbindung gab es nie.

Einrichtung, Aktualisierung, Entfernung

Das Linux-Paket bringt drei Skripte mit:

  • setup.sh richtet eine Anlage vollständig ein — PostgreSQL auf Wunsch mit, Dienstkonto, Schlüssel, Schema, erster Administrator, gehärtetes Repository, systemd-Einheit. Bricht ein Schritt ab, wird zurückgebaut, was dieser Lauf angelegt hat; Vorgefundenes bleibt unangetastet.
  • update.sh sichert zuerst Datenbank und Konfiguration, hält den Dienst an, tauscht die Programme, migriert mit der neuen Fassung und startet. Kommt der Dienst danach nicht hoch, holt es die vorige Fassung zurück. Repository und Verschlüsselungsschlüssel werden nie angefasst.
  • uninstall.sh entfernt standardmäßig nur Dienst und Programme. Datenbank, Repository und Konfiguration bleiben liegen; jede dieser drei Löschungen verlangt ein wörtlich getipptes Bestätigungswort an einem Terminal.

Eingefrorene Verträge

Ab dieser Fassung sind API (102 Endpunkte), Migrationen, Backup-Format und Repository-Protokoll festgeschrieben. Jede Abweichung schlägt in einer Prüfung an; Einzelheiten in docs/release-candidate.md.

Bekannte Grenzen

  • Das Manifest liegt vollständig im Speicher — rund 200 Byte je Blockverweis, also etwa 1,5 GiB bei 10 TB Quelldaten.
  • Bei vielen kleinen Dateien begrenzt fsync den Durchsatz auf rund 100 Dateien je Sekunde. Das ist der Preis des Commit-Protokolls und kein Fehler.
  • Weitergeleitete IP-Header werden ignoriert; hinter einem Reverse Proxy steht im Auditprotokoll dessen Adresse.