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Jerrit Fritzsche 61c4998a79
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Container-Image bauen und veröffentlichen / build-and-push (push) Successful in 1m23s
Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen
Die öffentliche API gab bei ?admin=true alle Datensätze heraus, auch die
nicht veröffentlichten: von 117 Erklärungen waren 112 Entwürfe, die jeder
Besucher abrufen konnte. Der Parameter setzt jetzt eine Admin-Sitzung
voraus, sonst kommt die öffentliche Liste. Der Einzelabruf behandelt
Entwürfe wie nicht vorhanden, damit sich über die fortlaufende ID nicht
abklopfen lässt, welche Datensätze existieren.

Markdown wurde mit sanitize: false gerendert und per
dangerouslySetInnerHTML eingesetzt. Das Standard-Schema lässt jetzt
Überschriften, Listen, Tabellen und http(s)/mailto-Links durch und
entfernt Skripte, Event-Attribute, eingebettete Rahmen und
javascript:-Ziele. Der Titel in der Druckfassung war an drei Stellen
unmaskiert.

Standardtexte
- Zehn Bausteine, die für alle Erklärungen gelten, werden einmal zentral
  gepflegt. In der Erklärung steht nur eine Abweichung; ein leeres Feld
  bedeutet "folgt dem Standard". Ein Wechsel in der Amtsleitung wirkt
  damit sofort auf alle Erklärungen, die nicht bewusst abweichen.
- Die Migration übernimmt den häufigsten Bestandswert als Standard und
  setzt übereinstimmende Felder auf NULL. Von 117 Erklärungen folgen
  danach 116 dem Standard, eine weicht ab (Online-Verfahren mit ZIT-SH
  als zusätzlichem Verantwortlichen).

Pflichtangaben nach Art. 13/14 DSGVO
- Neue Felder für Drittlandübermittlung (Art. 13 Abs. 1 lit. f),
  automatisierte Entscheidungsfindung (Art. 13 Abs. 2 lit. f),
  Datenkategorien (Art. 14 Abs. 1 lit. d) und berechtigte Interessen
  (Art. 13 Abs. 1 lit. d). Auf die ersten beiden muss auch dann
  hingewiesen werden, wenn es sie nicht gibt, deshalb sind sie
  Standardtexte mit ausdrücklichem "findet nicht statt".
- Der Hinweis auf das Widerspruchsrecht steht nach Art. 21 Abs. 4 in
  einem eigenen, abgesetzten Kasten vor allen Abschnitten, nicht als
  Zeile im Fließtext der Betroffenenrechte.
- Zweck, Rechtsgrundlage und Speicherdauer sind Pflicht. Geprüft wird
  beim Veröffentlichen, nicht beim Speichern: Ein Entwurf darf
  unvollständig sein, eine öffentlich sichtbare Erklärung nicht. So
  bleiben Bestandsdaten bearbeitbar, ohne dass die Anwendung Angaben
  erfindet, die nur die Fachabteilung kennt. Die Admin-Übersicht
  markiert unvollständige Erklärungen und nennt die fehlenden Angaben.

Öffentliche Seiten
- Jede Erklärung hat eine dauerhafte Adresse /erklaerung/<bezeichner>,
  serverseitig gerendert, zum Verlinken aus Antragsformularen. Der
  Bezeichner wird aus dem Titel abgeleitet und bleibt beim Bearbeiten
  erhalten, solange der Titel gleich bleibt. Entwürfe liefern 404.
- Impressum, Datenschutzerklärung des Portals und Erklärung zur
  Barrierefreiheit werden im Admin als Markdown gepflegt und in der
  Fußzeile verlinkt. Die Fußzeile rendert serverseitig, weil das
  Impressum ohne JavaScript erreichbar sein muss. Ein leerer Text nimmt
  die Seite vom Netz, statt eine leere Seite auszuliefern.
- Die Übersicht nutzt echte Links statt Klick-Handler und wird
  serverseitig vorbefüllt.

APP_COMPANY_NAME ersetzt den Namen der Anwendung in Kopf- und Fußzeile,
Seitentiteln, Anmeldeseite, Druckfassung und Startmeldung des
Containers. Der Wert wird zur Laufzeit gelesen, ein Neubau des Images
ist zum Umbenennen nicht nötig.

Getestet gegen die 117 Bestandsdatensätze: Migrationen angewendet, der
angezeigte Text blieb bei allen 117 x 7 Baustein-Feldern identisch. Alle
117 Bezeichner sind eindeutig und stimmen mit lib/slug.ts überein
(SQLites LOWER() kennt nur ASCII, Großumlaute werden deshalb vorher
ersetzt). ?admin=true liefert ohne Anmeldung 5 statt 117 Datensätze,
Entwürfe 404. Über die API mit Anmeldung geprüft: unvollständig als
Entwurf wird angelegt, dieselben Angaben mit isPublic abgelehnt, ebenso
fehlende Datenkategorien bei angegebener Herkunft. Ohne
APP_COMPANY_NAME erscheint "Syncova Policies", mit gesetztem Wert kein
einziges Vorkommen mehr.

Die Änderungen liegen in einem Commit, weil Schema, API-Routen und
Formulare von allen Teilen berührt werden und eine thematische Aufteilung
nicht lauffähige Zwischenstände ergäbe.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-07 20:35:05 +02:00
.gitea/workflows Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
app Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
components Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
data Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
font/Inter Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
hooks Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
lib Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
prisma Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
scripts Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
types Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
.dockerignore Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
.env.example Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
.gitattributes Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
.gitignore Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
components.json Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
docker-compose.yml Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
docker-entrypoint.sh Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
Dockerfile Docker-Image produktionsreif machen 2026-09-07 16:32:45 +02:00
middleware.ts Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
next.config.js Container-Betrieb: Port-Erkennung, Erst-Admin und Sitzungs-Cookies 2026-09-07 17:01:22 +02:00
package-lock.json Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
package.json Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
postcss.config.mjs Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00
README.md Datenschutzerklärungen veröffentlichungsreif machen 2026-09-07 20:35:05 +02:00
tsconfig.json Syncova Policies: Portal für DSGVO-Datenschutzerklärungen 2026-09-07 16:23:51 +02:00

Syncova Policies

Verwaltung und Veröffentlichung von Datenschutzerklärungen nach DSGVO (Art. 12ff.). Öffentliche Übersicht für Betroffene, geschützter Admin-Bereich zur Pflege.

Next.js 15 (App Router) · React 19 · Tailwind CSS 4 · shadcn/ui · Prisma + SQLite · Auth.js


Schnellstart (lokal)

npm install
cp .env.example .env          # NEXTAUTH_SECRET eintragen (siehe unten)
npx prisma migrate deploy
npm run seed-admin            # legt den ersten Admin an und zeigt das Passwort einmalig
npm run dev

Die Anwendung läuft anschließend auf http://localhost:3000, der Admin-Bereich unter /admin.

Umgebungsvariablen

Variable Pflicht Bedeutung
APP_COMPANY_NAME nein Name, unter dem die Anwendung auftritt – Kopfzeile, Fußzeile, Seitentitel und Druckfassung. Leer lassen für „Syncova Policies“. Wird zur Laufzeit gelesen, ein Neubau des Images ist nicht nötig.
NEXTAUTH_SECRET ja Signiert die Session-Token. Erzeugen mit node -e "console.log(require('crypto').randomBytes(32).toString('base64'))"
NEXTAUTH_URL nein Nur nötig, wenn ein Reverse-Proxy keine X-Forwarded-*-Header setzt. Sonst erkennt die Anwendung Host und Port selbst – ein fester Wert erzwingt Weiterleitungen auf genau diesen Port.
DATABASE_URL ja SQLite-Pfad. Lokal file:./dev.db, im Container file:/app/data/syncova.db
ADMIN_EMAIL nein Vorgabe für seed-admin / reset-admin
ADMIN_NAME nein Anzeigename des Admin-Kontos
ADMIN_PASSWORD nein Leer lassen für ein generiertes Zufallspasswort

.env ist absichtlich nicht versioniert – sie enthält das Session-Secret. Ebenso wenig die SQLite-Datei, die Benutzerkonten und Passwort-Hashes enthält.


Betrieb per Docker

docker run -d --name syncova-policies \
  -p 3000:3000 \
  -e NEXTAUTH_SECRET="$(node -e "console.log(require('crypto').randomBytes(32).toString('base64'))")" \
  -e NEXTAUTH_URL="https://datenschutz.example.de" \
  -v syncova-data:/app/data \
  git.jfritzsche.de/jf/syncova-policies:latest

Oder mit Compose:

export NEXTAUTH_SECRET="…"
export NEXTAUTH_URL="https://datenschutz.example.de"
docker compose up -d

Beim Start wendet der Container ausstehende Migrationen selbst an (prisma migrate deploy). Die Datenbank liegt im Volume unter /app/data – ohne dieses Volume gehen alle Daten beim Neustart verloren.

Ersten Admin-Zugang anlegen:

docker exec -it syncova-policies node scripts/seed-admin.js

Passwort zurücksetzen:

docker exec -it syncova-policies node scripts/reset-admin.js --email admin@example.de

Datenpflege

Standardtexte

Sieben Bausteine sind in aller Regel für jede Erklärung gleich und werden deshalb einmal zentral gepflegt – im Admin-Bereich unter Standardtexte:

Baustein Artikel Pflicht
Verantwortlicher im Sinne der DSGVO Art. 13 Abs. 1 lit. a ja
Kontaktdaten der/des Datenschutzbeauftragten Art. 13 Abs. 1 lit. b ja
Betroffenen-Rechte Art. 13 Abs. 2 lit. b ja
Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde Art. 13 Abs. 2 lit. d ja
Widerrufsrecht bei Einwilligung Art. 13 Abs. 2 lit. c ja
Widerspruchsrecht Art. 21 Abs. 4 ja
Übermittlung in Drittländer Art. 13 Abs. 1 lit. f ja
Automatisierte Entscheidungsfindung Art. 13 Abs. 2 lit. f ja
Ihre Pflicht zur Bereitstellung der Daten Art. 13 Abs. 2 lit. e nein
Folgen, wenn Sie die Daten nicht angeben Art. 13 Abs. 2 lit. e nein

Auf Drittlandübermittlung und automatisierte Entscheidungen muss auch dann hingewiesen werden, wenn es beides nicht gibt – ein ausdrückliches „findet nicht statt“ ist die richtige Antwort, kein leeres Feld. Der Hinweis auf das Widerspruchsrecht steht nach Art. 21 Abs. 4 in einem eigenen, abgesetzten Kasten, getrennt von den übrigen Informationen.

Im Formular einer einzelnen Erklärung erscheinen diese Felder schreibgeschützt mit der Markierung Standard. Erst „Für diese Erklärung abweichen“ macht einen Baustein für genau diesen Datensatz bearbeitbar; „Standard übernehmen“ verwirft die Abweichung wieder.

Technisch steht in der Erklärung nur die Abweichung: Ein leeres Feld bedeutet „folgt dem Standard“. Eine Änderung an den Standardtexten – etwa ein Wechsel in der Amtsleitung – wirkt damit sofort auf alle Erklärungen, die nicht bewusst abweichen. Welche Felder abweichen, liefert die API im Feld overrides.

Rechtliche Seiten

Impressum, Datenschutzerklärung des Portals und Erklärung zur Barrierefreiheit werden im Admin unter Rechtliche Seiten als Markdown gepflegt und unter /impressum, /datenschutz und /barrierefreiheit ausgeliefert. Sie erscheinen in der Fußzeile aller öffentlichen Seiten. Ein leer gelassener Text nimmt die betreffende Seite vom Netz – verlinkt wird nur, was auch gepflegt ist. Die Eingabefelder enthalten Vorlagen mit den jeweils erforderlichen Angaben.

Erklärungen

Jede veröffentlichte Erklärung hat eine eigene, dauerhafte Adresse unter /erklaerung/<bezeichner> – etwa zum Verlinken aus einem Antragsformular. Der Bezeichner wird aus dem Titel abgeleitet und bleibt beim Bearbeiten erhalten, solange der Titel unverändert ist. Nicht veröffentlichte Erklärungen sind unter ihrer Adresse nicht erreichbar.

Vollständigkeit

Pflichtangaben aus Art. 13/14 DSGVO werden beim Veröffentlichen geprüft, nicht beim Speichern: Ein Entwurf darf unvollständig sein, eine öffentlich sichtbare Erklärung nicht. Bestehende Datensätze lassen sich damit weiter bearbeiten, ohne dass die Anwendung Angaben erfindet, die nur die Fachabteilung kennt.

Zusätzlich zu den Bausteinen oben verlangt die Veröffentlichung:

Angabe Artikel
Zweck der Datenerhebung Art. 13 Abs. 1 lit. c
Rechtsgrundlage Art. 13 Abs. 1 lit. c
Geplante Empfänger Art. 13 Abs. 1 lit. e
Speicherdauer oder Kriterien Art. 13 Abs. 2 lit. a
Kategorien der verarbeiteten Daten Art. 14 Abs. 1 lit. d – nur, wenn eine Herkunft der Daten angegeben ist, die Daten also nicht bei der betroffenen Person selbst erhoben wurden

Die Übersicht im Admin markiert jede Erklärung mit fehlenden Pflichtangaben und nennt sie im Tooltip; die Kopfzeile zählt sie.

Datenschutzerklärungen werden normalerweise im Admin-Bereich gepflegt. Für Massenimporte gibt es zwei Wege:

Befehl Zweck
npm run import-policy -- data/policies/<datei>.json Einzelne Erklärung aus JSON importieren (--update überschreibt)
npm run analyze-pdfs PDFs in data/import/ analysieren, ohne zu schreiben
npm run import-pdfs Alle PDFs aus data/import/ importieren (--dry-run, --public)

Der PDF-Import ist auf die Merkblatt-Vorlage des Amtes Leezen zugeschnitten (scripts/lib/pdf-policy.js). Er vergleicht den Textbaustein-Teil jedes Dokuments gegen ein Referenzdokument und meldet jede Abweichung, statt sie stillschweigend zu übernehmen. Importierte Datensätze werden am Titel erkannt und aktualisiert, nicht dupliziert.

Beide Importwege gleichen die sieben Bausteine gegen die Standardtexte ab: Was dem Standard entspricht, wird nicht je Erklärung dupliziert, sondern als „folgt dem Standard“ gespeichert. Nur echte Abweichungen landen im Datensatz.


Veröffentlichung des Images

.gitea/workflows/publish-image.yml baut bei jedem Push auf main sowie bei v*-Tags ein Image und lädt es in die Gitea-Registry.

Voraussetzung: im Repository unter Settings → Actions → Secrets ein Secret REGISTRY_TOKEN mit einem Token hinterlegen, das write:package darf.


Projektstruktur

app/                    Routen (öffentlich, /erklaerung, /admin, /auth, /api)
components/             UI-Komponenten; components/ui = shadcn/ui
hooks/                  SWR-Datenzugriff, Theme
lib/                    Prisma/Auth-Helfer, Markdown, Formatierung
prisma/                 Schema und Migrationen
scripts/                Admin- und Importskripte
data/import/            Quell-PDFs für den Massenimport
data/policies/          Aufbereitete Datensätze als JSON