|
All checks were successful
Container-Image bauen und veröffentlichen / build-and-push (push) Successful in 1m33s
Der Player wird als iframe eingebunden, aber nicht als rohes HTML aus dem Textfeld: Die Anwendung setzt die Attribute, im Admin steht nur die Adresse. Damit laesst sich ueber das Feld nichts anderes einschleusen. Freigegeben ist alangu.de samt Unterdomains, sonst nichts. Die Pruefung haengt am Hostnamen, nicht an einem Textvergleich - getestet mit boese-alangu.de.angreifer.example und evil.example/?a=alangu.de, beide werden abgewiesen, ebenso http statt https. Vom uebergebenen Einbettungscode weggelassen: accelerometer und gyroscope. Ein Videoplayer braucht keine Bewegungssensoren. Ausserdem: Die Gebaerdensprach-Seite erscheint jetzt auch ohne Text, wenn eine Videoadresse hinterlegt ist - dort ist das Video der Inhalt. Fusszeile und Seite entscheiden das ueber dieselbe Funktion, sonst gaebe es eine erreichbare Seite ohne Link. Geprueft am echten Player: laedt mit HTTP 200 samt CSS, JS und hls.js, axe-core meldet in hell und dunkel keine Verstoesse, der Rahmen ist per Tastatur erreichbar, und die Fusszeile verlinkt die Seite. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
||
|---|---|---|
| .gitea/workflows | ||
| app | ||
| components | ||
| data | ||
| font/Inter | ||
| hooks | ||
| lib | ||
| prisma | ||
| scripts | ||
| types | ||
| .dockerignore | ||
| .env.example | ||
| .gitattributes | ||
| .gitignore | ||
| components.json | ||
| docker-compose.yml | ||
| docker-entrypoint.sh | ||
| Dockerfile | ||
| middleware.ts | ||
| next.config.js | ||
| package-lock.json | ||
| package.json | ||
| postcss.config.mjs | ||
| README.md | ||
| tsconfig.json | ||
Syncova Policies
Verwaltung und Veröffentlichung von Datenschutzerklärungen nach DSGVO (Art. 12ff.). Öffentliche Übersicht für Betroffene, geschützter Admin-Bereich zur Pflege.
Next.js 15 (App Router) · React 19 · Tailwind CSS 4 · shadcn/ui · Prisma + SQLite · Auth.js
Schnellstart (lokal)
npm install
cp .env.example .env # NEXTAUTH_SECRET eintragen (siehe unten)
npx prisma migrate deploy
npm run seed-admin # legt den ersten Admin an und zeigt das Passwort einmalig
npm run dev
Die Anwendung läuft anschließend auf http://localhost:3000, der Admin-Bereich
unter /admin.
Umgebungsvariablen
| Variable | Pflicht | Bedeutung |
|---|---|---|
APP_COMPANY_NAME |
nein | Name, unter dem die Anwendung auftritt – Kopfzeile, Fußzeile, Seitentitel und Druckfassung. Leer lassen für „Syncova Policies“. Wird zur Laufzeit gelesen, ein Neubau des Images ist nicht nötig. |
NEXTAUTH_SECRET |
ja | Signiert die Session-Token. Erzeugen mit node -e "console.log(require('crypto').randomBytes(32).toString('base64'))" |
NEXTAUTH_URL |
nein | Nur nötig, wenn ein Reverse-Proxy keine X-Forwarded-*-Header setzt. Sonst erkennt die Anwendung Host und Port selbst – ein fester Wert erzwingt Weiterleitungen auf genau diesen Port. |
DATABASE_URL |
ja | SQLite-Pfad. Lokal file:./dev.db, im Container file:/app/data/syncova.db |
ADMIN_EMAIL |
nein | Vorgabe für seed-admin / reset-admin |
ADMIN_NAME |
nein | Anzeigename des Admin-Kontos |
ADMIN_PASSWORD |
nein | Leer lassen für ein generiertes Zufallspasswort |
.envist absichtlich nicht versioniert – sie enthält das Session-Secret. Ebenso wenig die SQLite-Datei, die Benutzerkonten und Passwort-Hashes enthält.
Betrieb per Docker
docker run -d --name syncova-policies \
-p 3000:3000 \
-e NEXTAUTH_SECRET="$(node -e "console.log(require('crypto').randomBytes(32).toString('base64'))")" \
-e NEXTAUTH_URL="https://datenschutz.example.de" \
-v syncova-data:/app/data \
git.jfritzsche.de/jf/syncova-policies:latest
Oder mit Compose:
export NEXTAUTH_SECRET="…"
export NEXTAUTH_URL="https://datenschutz.example.de"
docker compose up -d
Beim Start wendet der Container ausstehende Migrationen selbst an
(prisma migrate deploy). Die Datenbank liegt im Volume unter /app/data –
ohne dieses Volume gehen alle Daten beim Neustart verloren.
Ersten Admin-Zugang anlegen:
docker exec -it syncova-policies node scripts/seed-admin.js
Passwort zurücksetzen:
docker exec -it syncova-policies node scripts/reset-admin.js --email admin@example.de
Datenpflege
Standardtexte
Sieben Bausteine sind in aller Regel für jede Erklärung gleich und werden deshalb einmal zentral gepflegt – im Admin-Bereich unter Standardtexte:
| Baustein | Artikel | Pflicht |
|---|---|---|
| Verantwortlicher im Sinne der DSGVO | Art. 13 Abs. 1 lit. a | ja |
| Kontaktdaten der/des Datenschutzbeauftragten | Art. 13 Abs. 1 lit. b | ja |
| Betroffenen-Rechte | Art. 13 Abs. 2 lit. b | ja |
| Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde | Art. 13 Abs. 2 lit. d | ja |
| Widerrufsrecht bei Einwilligung | Art. 13 Abs. 2 lit. c | ja |
| Widerspruchsrecht | Art. 21 Abs. 4 | ja |
| Übermittlung in Drittländer | Art. 13 Abs. 1 lit. f | ja |
| Automatisierte Entscheidungsfindung | Art. 13 Abs. 2 lit. f | ja |
| Ihre Pflicht zur Bereitstellung der Daten | Art. 13 Abs. 2 lit. e | nein |
| Folgen, wenn Sie die Daten nicht angeben | Art. 13 Abs. 2 lit. e | nein |
Auf Drittlandübermittlung und automatisierte Entscheidungen muss auch dann hingewiesen werden, wenn es beides nicht gibt – ein ausdrückliches „findet nicht statt“ ist die richtige Antwort, kein leeres Feld. Der Hinweis auf das Widerspruchsrecht steht nach Art. 21 Abs. 4 in einem eigenen, abgesetzten Kasten, getrennt von den übrigen Informationen.
Im Formular einer einzelnen Erklärung erscheinen diese Felder schreibgeschützt mit der Markierung Standard. Erst „Für diese Erklärung abweichen“ macht einen Baustein für genau diesen Datensatz bearbeitbar; „Standard übernehmen“ verwirft die Abweichung wieder.
Technisch steht in der Erklärung nur die Abweichung: Ein leeres Feld bedeutet
„folgt dem Standard“. Eine Änderung an den Standardtexten – etwa ein Wechsel
in der Amtsleitung – wirkt damit sofort auf alle Erklärungen, die nicht bewusst
abweichen. Welche Felder abweichen, liefert die API im Feld overrides.
Rechtliche Seiten
Impressum, Datenschutzerklärung des Portals und Erklärung zur Barrierefreiheit
werden im Admin unter Rechtliche Seiten als Markdown gepflegt und unter
/impressum, /datenschutz und /barrierefreiheit ausgeliefert. Sie erscheinen
in der Fußzeile aller öffentlichen Seiten. Ein leer gelassener Text nimmt die
betreffende Seite vom Netz – verlinkt wird nur, was auch gepflegt ist. Die
Eingabefelder enthalten Vorlagen mit den jeweils erforderlichen Angaben.
Erklärungen
Jede veröffentlichte Erklärung hat eine eigene, dauerhafte Adresse unter
/erklaerung/<bezeichner> – etwa zum Verlinken aus einem Antragsformular. Der
Bezeichner wird aus dem Titel abgeleitet und bleibt beim Bearbeiten erhalten,
solange der Titel unverändert ist. Nicht veröffentlichte Erklärungen sind unter
ihrer Adresse nicht erreichbar.
Vollständigkeit
Pflichtangaben aus Art. 13/14 DSGVO werden beim Veröffentlichen geprüft, nicht beim Speichern: Ein Entwurf darf unvollständig sein, eine öffentlich sichtbare Erklärung nicht. Bestehende Datensätze lassen sich damit weiter bearbeiten, ohne dass die Anwendung Angaben erfindet, die nur die Fachabteilung kennt.
Zusätzlich zu den Bausteinen oben verlangt die Veröffentlichung:
| Angabe | Artikel |
|---|---|
| Zweck der Datenerhebung | Art. 13 Abs. 1 lit. c |
| Rechtsgrundlage | Art. 13 Abs. 1 lit. c |
| Geplante Empfänger | Art. 13 Abs. 1 lit. e |
| Speicherdauer oder Kriterien | Art. 13 Abs. 2 lit. a |
| Kategorien der verarbeiteten Daten | Art. 14 Abs. 1 lit. d – nur, wenn eine Herkunft der Daten angegeben ist, die Daten also nicht bei der betroffenen Person selbst erhoben wurden |
Die Übersicht im Admin markiert jede Erklärung mit fehlenden Pflichtangaben und nennt sie im Tooltip; die Kopfzeile zählt sie.
Datenschutzerklärungen werden normalerweise im Admin-Bereich gepflegt. Für Massenimporte gibt es zwei Wege:
| Befehl | Zweck |
|---|---|
npm run import-csv |
Führender Weg: DSE-Gesamtliste einlesen (--dry-run, --prune, --no-json) |
npm run check-completeness |
Berichtet fehlende Pflichtangaben (--list) |
npm run enrich-legal-basis |
Ergänzt die DSGVO-Rechtsgrundlage zur Fachnorm (--dry-run) |
npm run fix-legal-citations |
Korrigiert geprüfte Fachrechts-Zitate (--dry-run) |
npm run compare-csv-pdf |
Gesamtliste gegen die alten Merkblatt-PDFs abgleichen (--detail) |
npm run import-policy -- data/policies/<datei>.json |
Einzelne Erklärung aus JSON importieren (--update überschreibt) |
npm run analyze-pdfs |
PDFs in data/import/ analysieren, ohne zu schreiben |
npm run import-pdfs |
Älterer Weg: PDFs aus data/import/ importieren |
Rechtsprüfung
Die Liste nennt je Verarbeitung nur die Fachnorm. Art. 13 Abs. 1 lit. c DSGVO
verlangt darüber hinaus die datenschutzrechtliche Erlaubnisnorm.
enrich-legal-basis ergänzt sie nach Art der Verarbeitung – hoheitlich
Art. 6 Abs. 1 lit. e i. V. m. § 3 LDSG SH, Beschäftigtendaten lit. b i. V. m.
§ 15 LDSG SH, dazu Einwilligung und Vertrag. fix-legal-citations korrigiert
einzelne, gegen den geltenden Normbestand geprüfte Zitate; die Begründung steht
je Eintrag im Skript.
Beide Skripte fassen nur an, wofür eine belegte Fassung vorliegt. Fehlende Speicherfristen, Zwecke und Datenkategorien werden nicht ergänzt – sie ergeben sich nicht aus dem Gesetz, sondern aus der Arbeitsweise des Fachbereichs.
DSE-Gesamtliste (CSV)
Führende Quelle ist der Excel-Export DSE_Gesamtliste_Amt_Leezen.CSV. Er wird
unter data/source/ abgelegt – nicht versioniert, weil die Spalte
„Zuständige/r MitarbeiterIn“ Namen von Beschäftigten enthält. Diese Spalte wird
bewusst nicht in die Erklärungen übernommen.
Der Export ist Windows-1252 kodiert und enthält Felder mit eingebetteten
Zeilenumbrüchen; scripts/lib/csv-policy.js bringt beides mit. Zuordnung
bestehender Datensätze erfolgt über den Bezeichner, nicht über den Titel – die
aus PDF gelesenen Titel unterscheiden sich teils nur in Leerzeichen um
Schrägstriche und ergäben sonst Dubletten.
Zwei Angaben stehen nicht in der Liste und werden ergänzt:
- Empfänger: Der in allen Merkblättern enthaltene Satz „Bei Ein- und Auszahlungen: Finanzbuchhaltung“ wird vorangestellt. Ohne ihn hätten 27 Erklärungen überhaupt keine Empfängerangabe.
- Bezeichnung der Verarbeitungstätigkeit: wird aus Titel, Fachbereich, Fachdienst, Aufgabenbereich, ZuFiSH-Dienstleistung und Formularnummer gebildet.
Werte wie „entfällt“ in der Spalte Datenquelle gelten als leer – sonst würde die Art.-14-Pflicht zu den Datenkategorien fälschlich ausgelöst.
Die Datenbank wird zuerst geschrieben, die JSON-Dateien danach. Sie dienen nur
der Nachvollziehbarkeit im Repository – schlägt das Schreiben fehl, etwa weil
das Verzeichnis im Container nicht beschreibbar ist, meldet der Lauf das und
der Import bleibt trotzdem vollständig. Mit --no-json lässt sich die Ablage
ganz abschalten; im Container ist das der Normalfall.
Der PDF-Import (scripts/lib/pdf-policy.js) bleibt für die alten Merkblätter
erhalten und dient als Gegenprobe.
Beide Importwege gleichen die sieben Bausteine gegen die Standardtexte ab: Was dem Standard entspricht, wird nicht je Erklärung dupliziert, sondern als „folgt dem Standard“ gespeichert. Nur echte Abweichungen landen im Datensatz.
Veröffentlichung des Images
.gitea/workflows/publish-image.yml baut bei jedem Push auf main sowie bei
v*-Tags ein Image und lädt es in die Gitea-Registry.
Voraussetzung: im Repository unter Settings → Actions → Secrets ein Secret
REGISTRY_TOKEN mit einem Token hinterlegen, das write:package darf.
Projektstruktur
app/ Routen (öffentlich, /erklaerung, /admin, /auth, /api)
components/ UI-Komponenten; components/ui = shadcn/ui
hooks/ SWR-Datenzugriff, Theme
lib/ Prisma/Auth-Helfer, Markdown, Formatierung
prisma/ Schema und Migrationen
scripts/ Admin- und Importskripte
data/import/ Quell-PDFs für den Massenimport
data/policies/ Aufbereitete Datensätze als JSON