Führende Quelle ist jetzt der Excel-Export des Amtes statt der einzelnen Merkblatt-PDFs: 120 Zeilen, davon 4 bisher nicht erfasste Sozialamts- Leistungen. Zuordnung über den Bezeichner, nicht den Titel – die aus PDF gelesenen Titel unterscheiden sich in neun Fällen nur in Leerzeichen um Schrägstriche und hätten Dubletten erzeugt. Zwei Angaben stehen nicht in der Liste und werden ergänzt: der in allen Merkblättern enthaltene Empfängersatz zur Finanzbuchhaltung (ohne ihn hätten 27 Erklärungen gar keine Empfängerangabe) und die Bezeichnung der Verarbeitungstätigkeit aus den Organisationsspalten. Die zehn Bausteine folgen durchgehend den zentralen Standardtexten; gespeichert wird nur die eine echte Abweichung: die gemeinsame Verantwortlichkeit mit dem ZIT SH beim Online-Wohngeldantrag. Alle 121 Erklärungen bleiben unveröffentlicht – drei Standardtexte (Widerspruchsrecht, Drittlandübermittlung, automatisierte Entscheidungen) sind noch nicht gepflegt und ohne sie ist keine vollständig. Die Quellliste selbst bleibt unversioniert: Sie führt Namen von Beschäftigten, die nicht in die Erklärungen übernommen werden. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Syncova Policies
Verwaltung und Veröffentlichung von Datenschutzerklärungen nach DSGVO (Art. 12ff.). Öffentliche Übersicht für Betroffene, geschützter Admin-Bereich zur Pflege.
Next.js 15 (App Router) · React 19 · Tailwind CSS 4 · shadcn/ui · Prisma + SQLite · Auth.js
Schnellstart (lokal)
npm install
cp .env.example .env # NEXTAUTH_SECRET eintragen (siehe unten)
npx prisma migrate deploy
npm run seed-admin # legt den ersten Admin an und zeigt das Passwort einmalig
npm run dev
Die Anwendung läuft anschließend auf http://localhost:3000, der Admin-Bereich
unter /admin.
Umgebungsvariablen
| Variable | Pflicht | Bedeutung |
|---|---|---|
APP_COMPANY_NAME |
nein | Name, unter dem die Anwendung auftritt – Kopfzeile, Fußzeile, Seitentitel und Druckfassung. Leer lassen für „Syncova Policies“. Wird zur Laufzeit gelesen, ein Neubau des Images ist nicht nötig. |
NEXTAUTH_SECRET |
ja | Signiert die Session-Token. Erzeugen mit node -e "console.log(require('crypto').randomBytes(32).toString('base64'))" |
NEXTAUTH_URL |
nein | Nur nötig, wenn ein Reverse-Proxy keine X-Forwarded-*-Header setzt. Sonst erkennt die Anwendung Host und Port selbst – ein fester Wert erzwingt Weiterleitungen auf genau diesen Port. |
DATABASE_URL |
ja | SQLite-Pfad. Lokal file:./dev.db, im Container file:/app/data/syncova.db |
ADMIN_EMAIL |
nein | Vorgabe für seed-admin / reset-admin |
ADMIN_NAME |
nein | Anzeigename des Admin-Kontos |
ADMIN_PASSWORD |
nein | Leer lassen für ein generiertes Zufallspasswort |
.envist absichtlich nicht versioniert – sie enthält das Session-Secret. Ebenso wenig die SQLite-Datei, die Benutzerkonten und Passwort-Hashes enthält.
Betrieb per Docker
docker run -d --name syncova-policies \
-p 3000:3000 \
-e NEXTAUTH_SECRET="$(node -e "console.log(require('crypto').randomBytes(32).toString('base64'))")" \
-e NEXTAUTH_URL="https://datenschutz.example.de" \
-v syncova-data:/app/data \
git.jfritzsche.de/jf/syncova-policies:latest
Oder mit Compose:
export NEXTAUTH_SECRET="…"
export NEXTAUTH_URL="https://datenschutz.example.de"
docker compose up -d
Beim Start wendet der Container ausstehende Migrationen selbst an
(prisma migrate deploy). Die Datenbank liegt im Volume unter /app/data –
ohne dieses Volume gehen alle Daten beim Neustart verloren.
Ersten Admin-Zugang anlegen:
docker exec -it syncova-policies node scripts/seed-admin.js
Passwort zurücksetzen:
docker exec -it syncova-policies node scripts/reset-admin.js --email admin@example.de
Datenpflege
Standardtexte
Sieben Bausteine sind in aller Regel für jede Erklärung gleich und werden deshalb einmal zentral gepflegt – im Admin-Bereich unter Standardtexte:
| Baustein | Artikel | Pflicht |
|---|---|---|
| Verantwortlicher im Sinne der DSGVO | Art. 13 Abs. 1 lit. a | ja |
| Kontaktdaten der/des Datenschutzbeauftragten | Art. 13 Abs. 1 lit. b | ja |
| Betroffenen-Rechte | Art. 13 Abs. 2 lit. b | ja |
| Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde | Art. 13 Abs. 2 lit. d | ja |
| Widerrufsrecht bei Einwilligung | Art. 13 Abs. 2 lit. c | ja |
| Widerspruchsrecht | Art. 21 Abs. 4 | ja |
| Übermittlung in Drittländer | Art. 13 Abs. 1 lit. f | ja |
| Automatisierte Entscheidungsfindung | Art. 13 Abs. 2 lit. f | ja |
| Ihre Pflicht zur Bereitstellung der Daten | Art. 13 Abs. 2 lit. e | nein |
| Folgen, wenn Sie die Daten nicht angeben | Art. 13 Abs. 2 lit. e | nein |
Auf Drittlandübermittlung und automatisierte Entscheidungen muss auch dann hingewiesen werden, wenn es beides nicht gibt – ein ausdrückliches „findet nicht statt“ ist die richtige Antwort, kein leeres Feld. Der Hinweis auf das Widerspruchsrecht steht nach Art. 21 Abs. 4 in einem eigenen, abgesetzten Kasten, getrennt von den übrigen Informationen.
Im Formular einer einzelnen Erklärung erscheinen diese Felder schreibgeschützt mit der Markierung Standard. Erst „Für diese Erklärung abweichen“ macht einen Baustein für genau diesen Datensatz bearbeitbar; „Standard übernehmen“ verwirft die Abweichung wieder.
Technisch steht in der Erklärung nur die Abweichung: Ein leeres Feld bedeutet
„folgt dem Standard“. Eine Änderung an den Standardtexten – etwa ein Wechsel
in der Amtsleitung – wirkt damit sofort auf alle Erklärungen, die nicht bewusst
abweichen. Welche Felder abweichen, liefert die API im Feld overrides.
Rechtliche Seiten
Impressum, Datenschutzerklärung des Portals und Erklärung zur Barrierefreiheit
werden im Admin unter Rechtliche Seiten als Markdown gepflegt und unter
/impressum, /datenschutz und /barrierefreiheit ausgeliefert. Sie erscheinen
in der Fußzeile aller öffentlichen Seiten. Ein leer gelassener Text nimmt die
betreffende Seite vom Netz – verlinkt wird nur, was auch gepflegt ist. Die
Eingabefelder enthalten Vorlagen mit den jeweils erforderlichen Angaben.
Erklärungen
Jede veröffentlichte Erklärung hat eine eigene, dauerhafte Adresse unter
/erklaerung/<bezeichner> – etwa zum Verlinken aus einem Antragsformular. Der
Bezeichner wird aus dem Titel abgeleitet und bleibt beim Bearbeiten erhalten,
solange der Titel unverändert ist. Nicht veröffentlichte Erklärungen sind unter
ihrer Adresse nicht erreichbar.
Vollständigkeit
Pflichtangaben aus Art. 13/14 DSGVO werden beim Veröffentlichen geprüft, nicht beim Speichern: Ein Entwurf darf unvollständig sein, eine öffentlich sichtbare Erklärung nicht. Bestehende Datensätze lassen sich damit weiter bearbeiten, ohne dass die Anwendung Angaben erfindet, die nur die Fachabteilung kennt.
Zusätzlich zu den Bausteinen oben verlangt die Veröffentlichung:
| Angabe | Artikel |
|---|---|
| Zweck der Datenerhebung | Art. 13 Abs. 1 lit. c |
| Rechtsgrundlage | Art. 13 Abs. 1 lit. c |
| Geplante Empfänger | Art. 13 Abs. 1 lit. e |
| Speicherdauer oder Kriterien | Art. 13 Abs. 2 lit. a |
| Kategorien der verarbeiteten Daten | Art. 14 Abs. 1 lit. d – nur, wenn eine Herkunft der Daten angegeben ist, die Daten also nicht bei der betroffenen Person selbst erhoben wurden |
Die Übersicht im Admin markiert jede Erklärung mit fehlenden Pflichtangaben und nennt sie im Tooltip; die Kopfzeile zählt sie.
Datenschutzerklärungen werden normalerweise im Admin-Bereich gepflegt. Für Massenimporte gibt es zwei Wege:
| Befehl | Zweck |
|---|---|
npm run import-csv |
Führender Weg: DSE-Gesamtliste einlesen (--dry-run, --prune) |
npm run check-completeness |
Berichtet fehlende Pflichtangaben (--list) |
npm run compare-csv-pdf |
Gesamtliste gegen die alten Merkblatt-PDFs abgleichen (--detail) |
npm run import-policy -- data/policies/<datei>.json |
Einzelne Erklärung aus JSON importieren (--update überschreibt) |
npm run analyze-pdfs |
PDFs in data/import/ analysieren, ohne zu schreiben |
npm run import-pdfs |
Älterer Weg: PDFs aus data/import/ importieren |
DSE-Gesamtliste (CSV)
Führende Quelle ist der Excel-Export DSE_Gesamtliste_Amt_Leezen.CSV. Er wird
unter data/source/ abgelegt – nicht versioniert, weil die Spalte
„Zuständige/r MitarbeiterIn“ Namen von Beschäftigten enthält. Diese Spalte wird
bewusst nicht in die Erklärungen übernommen.
Der Export ist Windows-1252 kodiert und enthält Felder mit eingebetteten
Zeilenumbrüchen; scripts/lib/csv-policy.js bringt beides mit. Zuordnung
bestehender Datensätze erfolgt über den Bezeichner, nicht über den Titel – die
aus PDF gelesenen Titel unterscheiden sich teils nur in Leerzeichen um
Schrägstriche und ergäben sonst Dubletten.
Zwei Angaben stehen nicht in der Liste und werden ergänzt:
- Empfänger: Der in allen Merkblättern enthaltene Satz „Bei Ein- und Auszahlungen: Finanzbuchhaltung“ wird vorangestellt. Ohne ihn hätten 27 Erklärungen überhaupt keine Empfängerangabe.
- Bezeichnung der Verarbeitungstätigkeit: wird aus Titel, Fachbereich, Fachdienst, Aufgabenbereich, ZuFiSH-Dienstleistung und Formularnummer gebildet.
Werte wie „entfällt“ in der Spalte Datenquelle gelten als leer – sonst würde die Art.-14-Pflicht zu den Datenkategorien fälschlich ausgelöst.
Der PDF-Import (scripts/lib/pdf-policy.js) bleibt für die alten Merkblätter
erhalten und dient als Gegenprobe.
Beide Importwege gleichen die sieben Bausteine gegen die Standardtexte ab: Was dem Standard entspricht, wird nicht je Erklärung dupliziert, sondern als „folgt dem Standard“ gespeichert. Nur echte Abweichungen landen im Datensatz.
Veröffentlichung des Images
.gitea/workflows/publish-image.yml baut bei jedem Push auf main sowie bei
v*-Tags ein Image und lädt es in die Gitea-Registry.
Voraussetzung: im Repository unter Settings → Actions → Secrets ein Secret
REGISTRY_TOKEN mit einem Token hinterlegen, das write:package darf.
Projektstruktur
app/ Routen (öffentlich, /erklaerung, /admin, /auth, /api)
components/ UI-Komponenten; components/ui = shadcn/ui
hooks/ SWR-Datenzugriff, Theme
lib/ Prisma/Auth-Helfer, Markdown, Formatierung
prisma/ Schema und Migrationen
scripts/ Admin- und Importskripte
data/import/ Quell-PDFs für den Massenimport
data/policies/ Aufbereitete Datensätze als JSON